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Übersicht der staatlichen Finanzierungsangebote:

Dies soll nur ein grober Abriss sein, wie man das Studium finanzieren kann. Wir können und wollen hier keine Beratung oder dergleichen vornehmen und bitten euch sich bei Bedarf direkt an die jeweiligen Institutionen zu wenden.

Grundsätzlich ist hier eines anzumerken. Wenn man durch Finanzierungen welcher Art auch immer in der Lage ist sich auf Studium und Praktika bzw. Promotion zu fokussieren, dann ist das bares Geld wert: Wer nur ein einziges Jahr früher in seinen Traumjob starten kann, der hat einen Vorteil schon zu Beginn des Studiums von weit über 10.000 Euro, im Einzelfall von bis zu 20.000 Euro. Wer in „schweren“ will sagen auch lernaufwendigen Studien wie zum Beispiel Jura „nebenbei“ für seinen Lebensunterhalt aufkommen muss, der muss schon sehr hart sich selbst gegenüber sein um dann noch in der Bib dasselbe leisten zu können, wie der, der sich rein auf die Bib konzentrieren kann.

Dennoch ist zu bedenken, dass es wohlüberlegt sein sollte einen Kredit aufzunehmen, da der ja schließlich auch zurückbezahlt werden will. Wer also einfach mal studieren will und noch keine Ahnung hat was er danach machen will oder ein Fach studieren will in dem die Zukunftsaussichten finanziell nicht besonders gut sind, sollte vielleicht versuchen ohne Kredit über die Runden zu kommen, oder eine Fächerkombination wählen die sicherer erscheint, z..B. Lehramt als Alternative.

Schulden fressen Chancen und Möglichkeiten auf!


BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz)

Für eine Antragstellung von BAföG wendet man sich am beste an das zuständige Studentenwerk. Dort erhält man neben einer Beratung auch meist die Antragsformulare.
Die Höhe des BAföG ist u.a. abhängig vom Einkommen der Eltern, vom eigenen Verdienst, vom Wohnort und von der Höhe anderer Förderungen.
Die Kranken und Pflegeversicherung muss vom BAföG Empfänger selber gezahlt werden. BAföG wird in der Regel für einen Zeitraum von 9 Semestern bewilligt.
Der Höchstbetrag der bewilligt werden kann beträgt 600 Euro im Monat.
Nach Ablauf der Förderung müssen nur 50% des erhaltenen Geldes getilgt werden, wobei der Kredit zinslos zur Verfügung gestellt wird.
Weiter kann die Rückzahlungssumme durch einen guten und/oder frühzeitigen Studienabschluss oder bei frühzeitiger Rückzahlung verringert werden.
Einschränkungen des BAföG gibt es wenn das Durchschnittliche Jahresgehalt über 350,50 Euro / Monat liegt.
Vorsichtig sein, weil hier Unregelmäßigkeiten (bei der Angabe von Vermögenswerten) mittlerweile streng verfolgt werden.
Stichwort: BaföG-Betrug
Infos: http://www.bafoeg.bmbf.de/


Überbrückungsdarlehen
Darlehenskassen der Studentenwerke vor Ort (http://www.studentenwerke.de/)
Einige Studentenwerke haben eigene Darlehenskassen oder auch teilweise im Zusammenschluss mit den anderen Studentenwerken im Bundesland (z. B. in Nordrhein-Westfalen www.daka-nrw.de , oder die Darlehenskasse der Bayerischen Studentenwerke). Es geht dabei um Überbrückungsdarlehen für in Not geratene Studierende. Meist werden jedoch Bürgschaften verlangt.


Härtefonds des DSW
Beantragung und Vergabe des Härtefonds des DSW erfolgt über die teilnehmenden Studentenwerke. Dies sind in der Regel Studentenwerke, die selbst noch keine eigene Darlehenskasse aufbauen konnten. Auch hier handelt es sich um Überbrückungsdarlehen für in Not geratene Studierende. Näheres erfahren Sie bei den teilnehmenden Studentenwerken. http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=03324


Bundeswehr
Eine weitere Möglichkeit ist ein staatlich finanziertes Studium über eine zeitliche Verpflichtung bei der Bundeswehr. Die Unis sind in den Rankings immer weit vorne. Ausbildung in Trimestern. Bezahlung. Gerade wenn´s finanziell eng ist und man kein Problem mit der BW hat, lohnt es sich´s anzuschauen. Studiert wird nicht in Uniform. http://www.unibw.de/startseite/


Kleine Unterstützungen
Wohngeld

Beim Amt für Wohnungswesen oder beim Sozialamt kann eine monatliche Unterstützung zur Miete beantragt werden. Dies ist jedoch nicht sehr einfach und es sollten genauere Informationen eingeholt werden, bevor das Wohngeld beantragt wird. Wohngeld empfiehlt sich eher als letzter „Notnagel“ wenn nichts anderes möglich ist.
Kriterien für den Anspruch und die Höhe des Zuschusses sind z.B. die Anzahl der Personen die im Haushalt wohnen, die Höhe des Einkommens und die Höhe der Mietzahlung. Wohngeld Förderung ist nicht möglich, wenn man Bafög Empfänger ist, oder zumindest ein Anspruch auf Bafög Leistungen besteht, auch wenn dieser Anspruch nicht geltend gemacht wird.
Gute Chancen bestehen jedoch wenn Bafög Leistungen versagt bleiben z.B. weil die Förderungshöchstdauer überschritten wurde, ein unbegründeter Fachrichtungswechsel besteht oder das Studium nach dem 30 Lebensjahr begonnen wurde.
In jedem Fall notwendig ist ein eigener Wohnsitz am Studienort. http://www.bmvbs.de/dokumente/-,302.916591/Artikel/dokument.htm


Studentenwohnheime
Informationen über Studentenwohnheime am Studienort erhält man bei dem zuständigen Studentenwerk. http://www.studentenwerke.de/)


Befreiung von GEZ Gebühren
Solange man im Besitz eines Studentenausweises befindet, kann man sich von den GEZ Gebühren befreien lassen. Auskunft darüber erhält man bei der Gebühren-Zentrale.
http://www.gez.de/


Sozialanschluss für das Telefon
Dazu benötigt man einen Studentenausweis und den Nachweis über Ausbildungsvergütungen und andere Einkommensquellen. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Deutschen Telekom. Voraussetzung ist eine Befreiung von der GEZ.
http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&skin=hi&check=yes&lang=de_DE&xmlFile=59059

Vergünstigungen durch den Studentenausweis
Dazu zählen nicht nur Vergünstigte Theater oder Kino Karten sondern u.a. auch die Befreiung der Girokonto Gebühren, Vergünstigungen im öffentlichen Nahverkehr. Immer fragen!

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