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Studienfinanzierung in den USA

In den USA ist das Studium noch wesentlich teurer ist als bei uns. Kredite und Stipendien werden vom Staat, von den Unis selbst und auch von privaten Personen vergeben. Stipendien werden sowohl aufgrund von besonderen Leistungen als auch aufgrund finanzieller Bedürftigkeit vergeben. Das Wichtigste ist das sog. Pell-Stipendium.
Dieses deckt je nach Uni-Typ 9-23% der Kosten. Von allen Kosten werden in den USA in etwa 25% durch Stipendien gedeckt.

Die Gebühren sind sehr unterschiedlich und hängen auch davon ab, ob ein Student aus dem jeweiligen Bundesstaat kommt (bei staatl. Unis) oder nicht und vor allem davon, ob es sich um ein staatliche oder eine rein private Uni handelt. Sie liegen zwischen 6000 und 30 000 USD.

In den USA müssen in etwa 2/3 der Studiengebühren aus Eigenmitteln beigebracht werden.

Zwei Drittel der Studenten beenden ihr Studium (Erststudium Bachelor) mit Schulden (ca. 20000 USD), da sie zur Finanzierung Kredite aufnehmen mussten.

Was die Kredite angeht gibt es verschiedene Arten. Teils werden sie zinsgünstig von der Uni vergeben mit Mitteln des Staates, der dann die Zinsen für die Zeit des Studiums sowie eine gewisse Zeit danach übernimmt. (Federal Perkins Kredit).

Weiter gibt es u.a. die Stafford-Kredite, die zu einem Teil nicht subventioniert werden, diese kann dann jeder beantragen und subventionierte, die nur bei finanzieller Bedürftigkeit gegeben werden. Das heißt, dass der Staat während des Studiums und für eine gewisse Zeit danach die Zinsen übernimmt.

Alle staatlichen Kredite sind begrenzt. Vor allem für ohnehin finanziell bedürftige Studenten sind Obergrenzen eingerichtet, so dass diese private Kredite zusätzlich in Anspruch nehmen müssen. Nehmen die Eltern die Kredite auf, was oft vorkommt, schon der Sicherheiten wegen, so sind private Kredite sogar besser, weil bei den Rückzahlungsmodalitäten mehr Spielraum besteht.

Bei manchen Stipendien wird den Studenten z.B. von Firmen das Studium finanziert. Die Studenten müssen bestimmte Leistungsnachweise erbringen um das Stipendium weiter zu bekommen, und sich dazu verpflichten nach dem Studium eine gewisse mindest Zeit für diese Firma zu arbeiten.

In Deutschland gibt es auch bereits erste Versuche derartige wirtschaftsbasierte Stipendien einzuführen.
z.B. das NFP (Nachwuchs Förderprogramm) von BMW, ein leistungsorientiertes Förderprogramm für überdurchschnittlich motivierte und engagierte Abiturienten. Es kombiniert eine verkürzte, aber vollwertige Berufsausbildung mit einem Fachhochschulstudium inklusive praktischer Semester im Unternehmen. Die Schwerpunkte des Programms sind auf den Bedarf des Unternehmen ausgelegt, also Schwerpunkt auf Ingenieurs Wissenschaften und IT Berufe.

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Inhalte des Wegweisers

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