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Hausfinanzierung, Immobilienfinanzierung, Hauskauf, Wohnungsfinanzierung

Diese Seite handelt von den verschiedenen Möglichkeiten und Besonderheiten der Baufinanzierung und gibt Tipps zur Immobilienfinanzierung oder zum Hausbau und Kauf. Sie finden hier auch Artikel von freien Journalisten zu diesem Thema.

 

Was gilt für die Zinsbindung?


Grundsätzlich setzt sich die Darlehensrate im Rahmen einer Baufinanzierung immer aus einem Anteil für die Zinsen und einem Anteil für die Tilgung zusammen.

Grundsätzlich setzt sich die Darlehensrate im Rahmen einer Baufinanzierung immer aus einem Anteil für die Zinsen und einem Anteil für die Tilgung zusammen. Der Tilgungsanteil dient dabei dazu, die eigentliche Darlehenssumme zurückzuzahlen, durch die Zinsen werden die Kosten, die für die Baufinanzierung entstehen, zurückgeführt. In den meisten Fällen werden die Zinsen jedoch nicht über die gesamte Laufzeit fest vereinbart, sondern nur für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben. Nach Ablauf dieser Zinsbindungsfrist werden die Konditionen für das Darlehen, sofern der Finanzierungsnehmer es nicht vollständig tilgt, neu verhandelt. Je nach dem, wie sich die Zinssätze zwischenzeitlich entwickelt haben, kann sich die Darlehensrate erhöhen, wenn die Zinsen gestiegen sind, sich entsprechend reduzieren, wenn die Zinsen gesunken sind oder in gleicher Höhe verbleiben, wenn die Zinssätze zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit den aktuellen Zinssätzen übereinstimmen.
Für welchen Zeitraum ein festgeschriebener Zinssatz vereinbart wird, ergibt sich in erster Linie aus dem Sicherheitsbedürfnis des Finanzierungsnehmers. Grundsätzlich kann sowohl eine kurze als auch eine langfristige Zinsbindung mit Vor- und Nachteilen verbunden sein. Eine lange Zinsbindung bietet den Vorteil, dass die monatliche Belastung über einen entsprechend langen Zeitraum sicher kalkuliert werden kann, bietet jedoch den Nachteil, dass das Darlehen während dieser Zeit in aller Regel nicht kündbar ist und der Finanzierungsnehmer insofern nicht auf deutlich sinkende Zinsen reagieren kann. Eine kurze Zinsbindung hingegen ermöglicht mehr Flexibilität und ermöglicht, auch von gesunkenen Zinssätzen profitieren zu können. Im Gegenzug steigt jedoch auch das Risiko, dass sich die Rate deutlich erhöhen kann, wenn die Zinsen steigen, wodurch der Finanzierungsnehmer unter Umständen eine größere monatliche Belastung schultern muss. Als Faustregel gilt daher grundsätzlich, dass in Zeiten, in denen die Zinssätze niedrig sind, eine längere Zinsbindung, während in Zeiten mit Zinshoch eine kurze Zinsfestschreibung vereinbart werden sollte.
Zudem empfiehlt sich auch für Finanzierungsnehmer, die befürchten, eine höhere Rate nur schwer aufbringen zu können, eine längere Zinsbindungsfrist, allerdings beispielsweise mit der Vereinbarung von möglichen Sonderzahlungen oder Anpassungen der Tilgungsrate. Eine weitere Möglichkeit, um trotz längerer Zinsbindung auf günstige Zinsen zu reagieren, ist der Abschluss eines Forward-Darlehens. Dieses wird im Vorfeld für den Zeitpunkt abgeschlossen, an dem die vereinbarte Zinsbindung endet, sichert jedoch die aktuell geltenden Zinssätze. Das bedeutet, der Finanzierungsnehmer schließt ein Darlehen ab, das die bestehende Finanzierung fortführt, wobei das künftige Darlehen zu den aktuell geltenden Zinskonditionen abbezahlt wird.

Natürlich gelten die genannten Bedingungen nicht nur, wenn man eine ganzes Haus kaufen oder bauen will, sondern auch schon bei kleineren Anbauten, die den ganzen Charakter einer Wohnimmobilie aufwerten. Das beste Beispiel ist hier der Wintergarten. Informationen zur Baufinanzierung Wintergarten.